Förderverein zur Erhaltung der Protestantischen Kirche Wachenheim/ Weinstraße e. V.
Förderverein zur Erhaltung der Protestantischen Kirche Wachenheim/ Weinstraße e. V.

Historie der Kirche

Historie der Simultankirche St. Georg

 

Die in ihren Ursprüngen vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammende St. Georg-Kirche - unter diesem Namen erscheint sie erstmals nach 1500 – ist eine Simultankirche. Im Zuge der 1705 verfügten Kirchenteilung übernahmen die Katholiken den Chorraum mit Teilen des Turmunterteils, die Reste des Gebäudes und des Turmfußes gingen an die Evangelischen. 1715 wurde das evangelisch genutzte Langhaus durch eine Trennwand vom katholischen Chor abgemauert. Ende der 80er Jahre äußerten beide Gemeinden den Wunsch, die Trennwand niederzureißen und durch einen Lettner zu ersetzen; die Umsetzung scheiterte jedoch am Kostenaufwand. Im evangelischen Teil verfügt die Kirche über 550 Plätze, im katholischen über 350. Nachdem die katholische Pfarrgemeinde 1987 bis 1989 eine neue Kirche erbaute, wird die Alte St. Georg-Kirche nur noch für Hochzeiten, Taufen, zum Gottesdienst am Patronatstag und für ökumenische Veranstaltungen genutzt. Baugeschichtlich ist die Pfarrkirche am Marktplatz das bedeutendste und wertvollste Gebäude der Stadt Wachenheim an der Weinstraße.


Bauliches

 

Von der alten Pfarrkirche aus dem 13./14. Jh. sind nur noch Reste vorhanden. Der Merian - Stich von 1645 verdeutlicht besonders die unterschiedlichen Bauhöhen von Chor und Langhaus; inmitten der Turm mit einem spitzen Helm. Der Wiederaufbau nach den Zerstörungen 1674 und 1689 brachte auch bauliche Veränderungen durch Aufstockung des Turmes mit einem barocken, geschweiften Helm und Erweiterung des Langhauses. Das Langhaus, das nach der Kirchenteilung an die Reformierten gefallen war, wurde 1859 abgerissen und 1860/61 als erweiterter Neubau in neugotischen Stil mit Spitzbogenfenstern und Strebepfeilern errichtet. Der Innenraum erhielt eine dreiseitig umlaufende Empore und eine hölzerne Flachdecke. 1906/1907 entstand das westliche Joch und die Erweiterung des Altarraumes. Durch reich geschnitzte Holzeinbauten wurde eine Emporenhalle geschaffen, dazu der Sandsteinaltar, die Kanzel, das überhöhte Chorgestühl und das Kirchengestühl. Empore und Holzdecke erhielten einen farbigen Anstrich mit teilweiser Vergoldung. Die 1720 erstellte erste Orgel wird 1883 durch eine Voit-Orgel ersetzt - heute eine der Denkmalorgeln in der Pfalz. Von ursprünglich zwei großen Bilderfenstern ist nach 1945 nur mehr eines geblieben, das Südfenster mit Petrus und den Reformatoren Johann Calvin, Ullrich Zwingli, Martin Luther und Petrus Waldus, in der Apsis ein Rundfenster mit dem segnenden Christus. Viele Bronze-Glocken wurden in den vergangenen Jahrhunderten zerstört oder requiriert. Seit 1946 befinden sich vier Gussstahl-Glocken auf dem Turm.



Informationen zur Kirche St. Georg in Wachenheim finden Sie auch bei Wikipedia.

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